Deutsch |

 
  N-Prozess · Prozessarbeit · N-Prozess-Moderation · Systeme · Ziel- oder prozessorientiert? · Improvisationstheater · Physik · Biografik · Literatur

Ziel- oder prozessorientiert?

Hinter jedem Interesse an N-Prozess®-Moderation (oder irgendeiner anderen Form der Unterstützung) steht selbstverständlich ein Ziel, wenigstens in Form von Wünschen oder Ängsten. Es ist eine Art natürlicher Projektionsfläche des Motors, der Entwicklungen und Prozesse antreibt und Veränderungen möglich macht. Andererseits beinhaltet aber jedes Ziel notwendig eine Abkehr vom "Nicht-Ziel" und damit eine Bewertung sowie einen Verzicht auf meist unbekannte (weil ungewünschte) Ressourcen. Oder einfacher: Jedes Ziel ist auch eine Begrenzung. Für die Klientin ist das völlig in Ordnung, das ist „ihr Prozess“. Für die Prozessbegleitung jedoch ist es von entscheidender Bedeutung, sich dieser Doppelwirkung eines Zieles bewusst zu sein und in jedem Moment des Prozesses für neue Richtungen und Ressourcen offen zu bleiben. Das Ziel wird im Grunde wie jedes andere Signal auch wahrgenommen, wertgeschätzt und entfaltet. Andernfalls laufen wir Gefahr, mit der dem Ziel innewohnenden Bewertung gerade die Keime jener Prozesse zu ersticken, welche die hinter den Zielen ersehnte Transformation ermöglichen könnten.

<< zurück

ZP