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Ziel- oder prozessorientiert?

Sind zielorientiert und prozessorientiert unvereinbare Gegensätze?

Die fundamentalen Prinzipien der N-Prozess®-Moderation fordern eine klare Entscheidung heraus, welches Kriterium für das Handeln die höchste Priorität hat. Diese hat stets das feine intuitive Gespür für die 'Intention' des Prozesses selbst, für die Tendenz des Selbstorganisationsprozesses, für die natürliche Eigengestaltung des Geschehens. Gibt es äußere, also gedanklich festgelegte Ziele, so ist von vorneherein klar, dass bei einem Konflikt das Ziel dem Prozess nachgeben muss.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem kleinen Privat-Jet nach New York. Ihr erklärtes Ziel ist, pünktlich dort an einem geschäftlichen Treffen teilzunehmen. All ihr Handeln ist auf dieses Ziel abgestellt. Da erfahren Sie, dass ein Hurrikane naht, den das Flugzeug nicht überfliegen kann. Zum weiträumig Umfliegen reicht der Treibstoff nicht aus. Welche "Metaskills" empfehlen Sie dem Piloten? In jedem Falle das Ziel fest im Auge behalten und durch den Sturm fliegen? Positive Affirmationen anwenden, um die Turbulenzen mit mentaler Stärke zu überwinden? In der konstruktivistischen Überzeugung der Nichtexistenz einer unabhängigen Welt einen sturmfreien Korridor kreieren? Oder einfach dem Prinzip folgen, dass Sicherheit - der unbedingte Wunsch zu leben - das höchste Kriterium für jede Entscheidung im Cockpit ist - auch wenn Sie das Geschäftstreffen verpassen?

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ZP