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  N-Prozess · Prozessarbeit · N-Prozess-Moderation · Systeme · Ziel- oder prozessorientiert? · Improvisationstheater · Physik · Biografik · Literatur

Arbeit mit Systemen

Eine spezielle Herausforderung der prozessorientierten Arbeit zeigt sich bei der Unterstützung von Systemen, deren Existenz nicht Selbstzweck, sondern einer gemeinsamen Vision oder einem pragmatischen Ziel untergeordnet ist: Wirtschaftsunternehmen, verwaltenden oder gestaltenden Organisationen, Lehreinrichtungen, Interessenverbänden, Vereinen, politischen Parteien, künstlerischen Teams.
In dieser Situation steht die N-Prozess®-Moderation im Spannungsfeld zwischen einer äußeren Zielsetzung (dem erklärten Daseinszweck des Systems) und der Notwendigkeit seiner inneren Dynamik. Im Unterschied zu vielen traditionellen Unternehmens- und Managementberatungen bemüht sich der N-Prozess®-Moderation um Aktivierung der systemeigenen Ressourcen zur Selbst- und Neuorganisierung, um in veränderten Rand- und Umfeldbedingungen (Marktentwicklung, Sachzwänge, soziale Strömungen) gesundes Wachstum und Überleben des Systems zu fördern.

Dazu bedient sich die N-Prozess®-Moderation Werkzeugen, welche die Myriaden von Informationen über das System, die zwar latent vorhanden, aber für kein Systemmitglied direkt zugänglich sind, für alle sichtbar an die Oberfläche heben. Wir sprechen von einer "Informationswolke", deren Potenzial verfügbar wird. Dadurch können Grenzen in der Systementwicklung überschritten und neue Gestaltungsprozesse freigesetzt werden. Am Ende des Prozesses steht in der Regel eine veränderte, erweiterte oder transformierte Systemidentität, die auch ihr Verhältnis zu ihren eigenen Zielen und Visionen mitgeformt hat.