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Inhalt

Ausbildungskonzept

Wir haben die Ausbildung am Hanuman Institut konsequent von innen nach außen aufgebaut. Dabei durchlaufen Sie in jedem der 3 Jahre in jeweils 7 Modulen alle wichtigen Themen des menschlichen Lebens: Identität, die innere Wahrnehmungswelt, Rangfragen, Persönlichkeitsaspekte, Beziehungen, Prozessdynamik und Konflikte sowie Vision und Integration.

In jedem Jahr legen wir den Fokus auf eine andere Ebene: Zunächst auf die Selbsterkenntnis, dann auf persönliches Wachstum und Transformation und erst im dritten Jahr, wenn ein gutes Fundament gelegt ist, auf die Anwendung nach außen. Professionalisierung als Coach und ProzessmoderatorIn heißt für uns, in der Anwendung auf die eigene Person lernen und so die Kompetenz und den inneren Halt entwickeln, heiße Situationen im Außen halten zu können.

Damit ergibt sich eine 3-stufige Struktur:

Jahr 1: Der Blick in den Spiegel
Wie erleben wir uns in Beziehung, in Gemeinschaft und in uns selbst?
Sich selbst erkennen, Grundlagen und Konzepte der Prozessarbeit

Jahr 2: Im Fluss: Den eigenen Prozess gestalten
Durch das Verständnis von N-Prozess® lernen wir Transformationsprozesse im persönlichen und beruflichen Bereich zu gestalten. Schulung der Palette von zustandsorientierter Arbeit bis zum Eintauchen in den Prozess.

Jahr 3: Das Gefäß: Raum geben für Prozesse
Wir lernen verschieden Formate der prozessorientierten Arbeit im Einzelcoaching, in Beziehungs- und Konfliktmoderation sowie in Gruppen kennen und üben die praktische Anwendung. Training in Meta-Skills, Supervision und Fallarbeit

Durch alle drei Jahre zieht sich die Entwicklung der erfahrungsbezogenen Konzepte und Theorien der Prozessarbeit, wie wir sie aus den Arbeiten von Arnold Mindell aufgegriffen und in unserer Praxis - insbesondere im ständigen Kontakt mit einem akademischen Arbeitumfeld - weiterentwickelt haben. Dieses theoretische Gebäude wird von uns in Reflexion der aktuellen Selbsterfahrung Modul für Modul gelehrt und in einem Skript von über 200 Seiten zur Verfügung gestellt.

Die Selbsterfahrung erfolgt in der Gruppe hauptsächlich durch persönliche innere Arbeit, zu zweit und in Kleingruppen. Im Seminar führen wir auch das Format des "Open Seat" durch: Einer der Leiter arbeitet mit einer TeilnehmerIn in der Mitte vor der Gruppe. Ein Schwerpunkt unserer Ausbildung ist auch die Förderung der Selbstfürsorge und des individuellen inneren Haltes. Beides sehen wir als wichtige Voraussetzung, um den Beruf als Coach, ModertorIn oder Führungskraft nachhaltig erfüllend und bereichernd leben zu können. Daher verpflichten Sie sich mit Ihrem Ausbildungsvertrag, in jedem Ausbildungsjahr 10 Einzelstunden zu nehmen, um Ihrem persönlichen Prozess Raum zu geben sowie auch die Prozessarbeit im Einzelsetting kennen zu lernen. Ab dem 2. Ausbildungsjahr werden zusätzlich Live-Supervisionsgruppen angeboten. Hier können Teilnehmende gezielt üben zu coachen. Dabei werden sie von der Leitung live supervidiert.

Faltblatt zur Ausbildung 2014-2018 

letzte Aktualisierung: 11.01.2018

halbgeöffnete Mohnknospe